FASTEN - MEINE INNERE APOKALYPSE?

Siebenmal Abbruchgedanken

16. Februar 2021          Zum Thema Fasten existieren vielfache Wegbegleiter – Kalender, Bücher, Newsletter… Und jetzt auch hier. Warum? Ich möchte einladen, sich auf einen Begegnungsweg über den eigenen Abbruch, Umbruch zu begeben, denn dies bedeutet Apokalypse – dem Jahresthema unseres Forums.

 

Wo liegt die Chance eines solches Abbruchs in meinem Leben? Was trage ich schon lange mit mir herum und will es loswerden?

 

Fasten bedeutet für mich Verzicht auf Nahrung; nicht um des Abnehmens willen, sondern um innerlich frei und offen zu werden für Neues – Altes verabschiedet sich und mein Blick kann in die Ferne schweifen, neue Perspektiven suchen.

 

Wo liegt mein persönlicher Steinbruch? Auf welche Entdeckungsreise möchte ich mich begeben in der Fastenzeit? Eine neue Gottesbegegnung wagen – dieser Wunsch besteht schon lange in mir. Aufgewachsen bin ich in einer pietistischen Gemeinde, in der Gott auch der Strafende war; einer, der ein gewaltvolles Opfer benötigt, um die Beziehung mit seinen menschlichen Geschöpfen heilen zu können. Einer der sagt: Egal, was du tust, du bist und bleibst Sünder – von allein kannst du nichts, deinen Wert erhältst du erst durch meine Erlösungstat. Es konnten feste Aussagen über Gott getroffen werden und diese bekamen Macht über meine Gedanken und mein Leben. Noch immer (auch nach einem Theologiestudium) kommen solche Gedanken hoch, wenn ich an Gott denke, mit ihm in Kontakt treten möchte. Diese Prägung sitzt tief. Vielleicht hatten diese Bilder auch einmal eine positive, weil schützende Bedeutung, doch jetzt behindern sie mich auf meinem Weg.

 

In den kommenden sieben Wochen möchte ich einen Abbruch wagen – möchte es wagen, Gott neu zu denken; möchte offen werden/sein für Gott im umfassenden Sinn. Will mich vom alten Gottesbild verabschieden und gespannt sein, auf eine neue Begegnung mit dem göttlichen Geist.

 

Von dieser Reise möchte ich erzählen – es wird fragmentarisch und prozesshaft sein – so wie das Leben. Doch genau um dieses Aushaltenkönnen geht es für mich, denn eigentlich möchte ich etwas Fertiges in der Hand haben, Definitionsaussagen treffen können – doch Gott lässt sich nicht definieren – und für mich gilt es diese Freiheit zu entdecken.

Alex Hanke

 

 

 

 

 28. Februar  2021       … „Ich bin da!“

 

Mein Weg der Gottsuche beginnt mit großer Unsicherheit. Ich merke dies auch in der Auseinandersetzung mit meinen Religionsschüler:innen. Sie spüren meine Suche, meine Fragen – und wünschen sich doch fertige Antworten, die es in Bezug auf die Gottesfrage nicht geben kann – außer eine: Die Antwort ist offen.

 

Viele Bilder lassen sich von Gott in der Bibel finden; auch Bilder, mit denen ich Schwierigkeiten habe, z.B. das Bild des strafenden und richtenden Gottes. Aber vielleicht habe ich auch „nur“ Probleme mit den bisherigen Auslegungen dieser Bilder.

 

Während eines sonnigen Spazierganges kam in mir die Geschichte von Gottes Offenbarung im brennenden Dornbusch in den Sinn (2. Mose 3,1-14). Beim Nachspüren wurden für mich zwei Aspekte wichtig:

 

·      -  Mose soll die Schuhe ausziehen, denn es sei heiliger Grund, den er betrete. In diesem besonderen Raum offenbart sich Gott ihm. Es ist ein abgetrennter Raum, ein besonderer, der sich vom menschlichen Lebensraum unterscheidet. Gott offenbart sich auch nicht in einer Gestalt, sondern in einer Naturerscheinung.

 

Welchen FREIraum eröffnet dies in mir? Bin ich überhaupt offen für Gottes Begegnung mit mir? Oder verstellen mir meine alten Bilder den Blick? Verhindern gerade sie eine neue Begegnung, die ich mir doch ersehne? Alte Denk- und Bildmuster möchte ich lernen, hinter mir zu lassen… Jedoch aber auch nicht gänzlich: Denn Gott sagt auch: „Ich bin die Gottheit deiner Eltern.“ Traditionen an sich müssen nichts Schlechtes sein – aber es gilt sie zu hinterfragen, sie unter einem neuen Blickwinkel zu betrachten, Wortkrusten aufzubrechen… Bin ich bereit, meine alten Denk- und Sprachräume zu verlassen und in die Unsicherheit eines Freiraumes zu gehen?

 

·       - Gott offenbart sich mit einem Wort, das nicht übersetzt werden kann. Versuche lauten: Ich bin da. Ich werde sein, der ich sein werde. Geheimnisvoll… Oftmals habe ich mich über diese Aussage geärgert – warum antwortet Gott so unkonkret? Warum entzieht „er“ sich? Denn ich möchte gern etwas Genaueres vor Augen haben. Doch genau dies geschieht nicht. Vielleicht ist dies auch eine Chance? Die Möglichkeit einer immer neuen Begegnung mit dem Göttlichen, die immer offen sein wird? Jedoch mit der Zusage, dass „sie“ da ist und immer da sein wird.

 

Dies zaubert ein Lächeln in mein Gesicht und lässt mich nach Gott suchen.

 Alex Hanke

 

 

 

Aufgesammeltes...

„Das Ziel der Apokalypsen, das herkömmlich vor allem in Trost und Erbauung gesehen wird, läßt sich allgemeiner als Weltdeutung und Existenzerhellung umschreiben, die dem Menschen sein Herkommen, seine Gegenwart und seine Zukunft begreiflich machen. Die theologische Leistung der Apokalyptiker liegt vor allem darin, daß sie komplexe Wirklichkeitserfahrungen ihrer Gegenwart reduzieren und das eigene Dasein in umgreifende Zusammenhänge einordnen. Es geht darum, die hoffnungslose Situation der Gegenwart zu deuten, um in dieser Lage Hoffnung zu gewähren, die eine Paralyse der negativen Welterfahrung bewirkt. Daher setzt der Apokalyptiker den Realitäten seines Lebens andere, auf Offenbarung gegründete und von Gott gesetzte Realitäten entgegen. Der markante Ausdruck hiervon ist der sog. Dualismus, der als das wesentlichste inhaltliche Merkmal der Apokalyptik gilt.“ (Münchow, C.: Ethik und Eschatologie. Ein Beitrag zum Verständnis der frühjüdischen Apokalyptik, Berlin 1981, S. 124)


Das Leben in Zeiten der Corona/Apocalypse Now

 

Ἀποκάλυψις - Apokalypsis: Enthüllung, Offenbarung.

ἀποκαλυπτεω - apokalypteo: enthüllen, entblößen.

 

 Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes, wurde in Zeiten großer Bedrängnis geschrieben. Nicht in Zeiten einer Pandemie, soweit wir wissen, aber in Zeiten politischer Unterdrückung und großen Einschränkungen des religiösen und privaten Lebens zugunsten des römischen Kaiserkultes.

 

 Der Brief, der an viele Gemeinden verschickt und dort vor der gesamten Gemeinde verlesen wurde, sollte vor allem trösten. Er ermahnt auch zur Umkehr, aber unter den Vorzeichen, dass Gott in Jesus eine Welt ohne Schmerzen, eine Welt voller Schönheit vorbereitet hat, und diese nicht mehr weit entfernt ist.

 

 Auch wir erleben eine Zeit der Apokalypse. Aber nicht im umgangssprachlichen Sinne eine Zeit des Weltuntergangs, sondern eine Zeit der Enthüllung. Es wird offen gelegt, was vorher schon da war. Und es wird aufgedeckt, was möglich ist.

 

 Es wird offenbar, dass ein rein individualistisches Denken nicht kongruent ist mit der Realität der Interdependenz zwischen uns Menschen und unserer Mitwelt: mein Schicksal hängt von deinem ab. Und nicht nur von deinem, sondern von den Verwundbarsten in unserer Mitte.

 

 Wenn du aus dem Skiurlaub aus Ischgl zurückkehrst und vielleicht selbst keine Symptome zeigst, kannst du trotzdem andere Menschen anstecken, die den Virus wiederum weitergeben und zur Ausbreitung beitragen. Ein buchstäblicher Reissack, der in China umfällt, hat sehr wohl Auswirkungen auf unseren Alltag hier in Dresden. Corona verdeutlicht, dass globale Verstrickungen nicht einfach nur gut, aber auch nicht einfach nur schlecht sind. Dass wir auf internationale Zusammenarbeit beim Erforschen eines Impfstoffs angewiesen sind.

 

Diese Interdependenz zeigt sich an komplexen Abläufen, die die monatelangen Waldbrände in Australien befeuert haben, oder an der Versauerung der Meere, die Ökosysteme dominoartig zusammenfallen lassen, genauso wie im sozialen Bereich: „Ich bin nicht frei, solange noch eine einzige Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Fesseln trägt als ich.“ sagte schon Audre Lourde. Die positive Seite der Medaille: Planetare Solidarität ist möglich.

 

Aufdecken, dessen was ist

 

 Es zeigt sich gerade besonders scharf, welche Menschen oder welche Berufe „systemrelevant“ sind und wie heftig der Kontrast zur gesellschaftlichen Wertschätzung ist. Müllfahrer*innen, Pflegepersonal, Kassierer*innen, Kindergärtner*innen — all dies sind Berufe, die das Leben, wie wir es gewohnt sind, aufrecht erhalten. Und trotzdem ist die finanzielle Entschädigung (in der sich Wertschätzung in unserer durchökonomisierten Gesellschaft nun mal ausdrückt) alles andere als angemessen.

 

 Corona deckt auf, dass unser Wirtschaftssystem, das auf ständiges Wachstum ausgerichtet ist, keinen Krisen standhalten kann. Warum müssen Krankenhäuser eigentlich Umsatz machen, wenn sie so nicht in der Lage sind eine humane, menschengerechte Versorgung zu gewährleisten? Es reicht eine flächendeckende Krankheitswelle und „die Wirtschaft“ muss „gerettet“ werden: also Milliarden an Unterstützung erhalten. Wo ist diese Unterstützung, wenn es um echte Menschen geht, und nicht um juristische Personen und Institutionen wie Banken oder Aktien? Momentan stehen viele Freischaffende, Künstler*innen und Selbstständige am Rande ihrer Existenz.

 

Inzwischen ist offenbar, dass die Kürzungen im Sozialsystem der Vergangenheit nicht haltbar sind. Es zeigt sich, dass unter Krisen vor allem jene leiden, die sowieso schon von uns und der staatlichen Versorgung abhängig sind. Dass die Verletzlichsten unter uns keinerlei Schutzmöglichkeiten haben außer unserem guten Willen. Ein schwaches Sicherheitsnetz.

 

Wir sehen jedoch nicht nur das, was schief läuft, sondern Corona öffnet uns auch die Augen für das, was möglich ist: Hunderte von Nachbarschaftsnetzen sprießen aus dem Boden, Musiker*innen und Autor*innen stellen ihre Werke zum freien Genuss ins Netz, und Kontakte, die sonst eingeschlafen wären, werden nun wiederbelebt.

 

Entdecken dessen, was möglich ist

 

 Erst vor zwei Wochen haben wir Mitarbeitenden der Ev. Gemeinde Frieden und Hoffnung in Dresden überlegt: „Was wäre, wenn…?“. Wir haben rumgesponnen: „Was wäre, wenn wir Kinder entscheiden lassen, wie sie Kirche haben wollen?“ „Was wäre, wenn wir schauen, auf wessen Kosten wir gerade leben und dann versuchen daran was zu ändern?“ „Was wäre, wenn, wenn wir besonders viel zu tun haben, besonders viel beten würden?“

 

 Unter anderem haben wir auch darüber nachgedacht, was wäre, wenn „wir alle kirchlichen Aktivitäten auf 0 setzen würden und dann alle Gemeindeglieder sagen würden, dass will ich im nächsten halben Jahr machen?“

 

Dieser Zeitpunkt ist nun sehr viel früher und radikaler eingebrochen als es irgendjemand von uns vermutet oder gar gehofft hätte. Alle Gottesdienste und gemeinschaftlichen Aktivitäten wurden eingestellt und Dienstberatungen finden größtenteils über Telefonkonferenzen statt. „Sei vorsichtig, wofür du betest“ ist eins der geflügelten Kirchenwörter, das immer mal wieder so rumschwirrt.

 

Auf 0 gesetzt. Fast

 

„Was wäre, wenn wir bekommen, was wir brauchen?“ Wir haben für diesen Reboot der Gemeinde oder der Gesellschaft nicht gebetet. Aber was, wenn wir einen solchen Einschnitt brauchen, um unser Denken ganz radikal, von der Wurzel auf, umzulenken? Eine andere Art des Lebens und des Miteinanders vorzustellen. Einen neuen Weg einzuschlagen.

 

In Venedig, wo seit dem 08. März die Quarantäne ausgerufen ist, kehrt wieder eine gewisse Ruhe und Klarheit in die Natur zurück. Das Wasser, das von den Kreuzfahrtschiffen und tausenden Motorbooten verdreckt war, ist wieder glasklar und man sieht Fische durchs Wasser flitzen.

 

Die Fragen, die mich beschäftigen, und die uns immer schon in den „anders wachsen“-Gemeinden umtreiben — für die jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist — sind: Was brauchen wir und was wollen wir? Wie möchten wir, dass unsere Welt aussieht, wie wollen wir miteinander umgehen? In was für einer Welt wollen wir leben? Und was glauben wir, sind unsere gottgegebenen Kräfte, Talente und Stärken, die wir dafür einbringen können?

 

Verschwenderisches Leben

 

Und noch viel wichtiger: Was für ein Leben hat Gott für uns in petto?

 

Wenn wir uns an der Schöpfung orientieren, sehen wir Leben im Überfluss. Es wächst mehr, als Lebewesen jemals essen können. Tiere und Pflanzen haben Zeit im Übermaß. Jesus gönnt sich ein Wüstenretreat von 40 Tagen! Das ist mehr als die meisten von uns Jahresurlaub haben.

 

Auch wenn ich persönlich nicht viel von der Rhetorik von „Gottes Plan“ halte, bin ich der tiefsten Überzeugung, dass Gottes Reich ein Leben in Fülle für alle verheißt. So wie Gott sich in der Schönheit und im Reichtum seiner Schöpfung verschwendet, so wie sich Jesus in Liebe zu den Menschen verschwendet und so wie z.B. die Frau ihr kostbares Öl für Jesus verschwendet, so verschwenderisch stelle ich mir ein Leben aus Gottes Segen heraus vor!

 

„Gönn dir!“ im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Die Lüge (und dieses Wort verwende ich nicht leichtfertig), unter der wir leben, ist das Gefühl des Mangels. Wir haben nicht genug. Wir leisten nicht genug. Wir sind nicht genug. Angeblich.

 

Die Urbotschaft des Evangeliums ist das gebrochene Gegenteil: Ganz am Anfang der Schöpfungsgeschichte spricht Gott allen Geschöpfen zu, dass sie gut seien, sogar sehr gut. In vielen Erzählungen wird dann klar, dass wir Menschen aber trotzdem auch viel Mist verursachen und „von Grund auf böse“ sind (Noah, Gen 9). Die Lebens-, Sterbens-, und Auferstehungsgeschichten Jesu führen uns vor Augen, dass die Sünde und der Tod in und um uns jedoch nicht das letzte Wort haben werden. Gott, die Liebe, die Hoffnung ist stärker. In jeder Situation, in der Menschen verschwenderisch umgehen, anfangen von den Balkonen zu singen, mit Kreide auf der Straße malen, einfach weil sie es können, bei jedem Fest, das wir feiern, leuchtet diese göttliche Verschwendung auf und zeigt, wie ein Leben in Fülle aussehen kann.

 

Mit diesem Diktum der Fülle, der Verschwendung, des Rechts auf Luxus liegt dem christlichen Glauben ein zutiefst antikapitalistischer Gedanke inne: wir haben nicht zu wenig, sondern mehr als genug, um ein gutes Leben zu führen. Du bist es wert geliebt zu werden. Mit all deinen Fehlern, mit all deinen Schwächen. Mit all deinen Stärken. Nicht wegen dem, was du leistest, bist du liebenswert und gut, sondern weil Gott jedes Geschöpf mit Liebe geschaffen hat und jedem Leben ein Wert innewohnt, der unhintergehbar ist. Weil Leben unverfügbar ist und wir diesem mit Ehrfurcht begegnen sollten.

 

Apokalyptische Hoffnung

 

Die Chance, die uns diese apokalyptische, enthüllende Quarantäne-Situation bietet, ist unseren Blick auf das zu lenken, was uns trägt und was uns erdet. Was macht unser Leben lebenswert und wie können wir das auch nach Corona anwenden?

 

Wie kriegen wir ein Miteinander in den Gemeinden hin, sodass Kirche nicht nur der Sonntagsgottesdienst ist, sondern dass wir als Gemeinschaft Kirche bilden? Wie können wir auch nach Corona die „systemrelevanten“ Pfeiler unserer Gesellschaft ausbauen und stützen? Und nicht nur auf politischer Ebene mit gerechter Bezahlung und sozialer Absicherung (die auf jeden Fall auch erfolgen muss), sondern auch auf Gemeindeebene?

 

Wenn wir keine Gottesdienste mehr auf YouTube halten müssen, lohnt es sich diese trotzdem weiterzuführen, um auch mit denen in Kontakt zu bleiben, die Sonntag morgens nicht zur Kirche gehen können? Wenn wir nicht mehr aufs Nachbarschaftsnetz angewiesen sind, wollen wir trotzdem in Verbindung bleiben, um auch weiterhin in Krankheitsfällen helfen zu können oder im Notfall die Kinder zu betreuen? Wenn wir wieder ganz geregelt im Supermarkt einkaufen gehen können, wollen wir trotzdem das Wissen unserer Groß- und Urgroßeltern zu Selbstversorgung wieder entdecken, um uns von globalen Lieferketten und deren intrinsischen Ungerechtigkeiten loszusagen? Wenn wir wieder im Alltag der Lohnarbeit angekommen sind, wollen und können wir trotzdem Zeit einplanen, um Bücher zu lesen, stricken zu lernen oder einen Online-Kurs zu einem Thema zu besuchen, das uns schon immer interessiert hat? Wenn wir die Illusion der Kontrolle und absoluten Sicherheit wiedererlangen, werden wir uns trotzdem Zeit zum Gebet nehmen, uns für fünf Minuten aus dem Alltag zurückziehen, um Gott zu lauschen?

 

Juliane Assmann

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Ein Text von Juliane Assmann
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